Über Serbische Bracken

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Zwingers für zweifarbige serbische Bracken „vom Fliegenberg“

Ich bin passionierter Jäger und Hundeführer. Speziell dem gemeinsamen jagen mit meinen Hunden bei größeren Drückjagden  gilt meine Leidenschaft.  Durch einen Zufall kam ich im Jahr 2011 in den Besitz meiner serbischen Brackendame Dara und habe mich dann erstmals intensiv mit dieser Rasse und Ihrer Herkunft beschäftigt. Schnell lernte ich Ihre hervorragende Veranlagung zu schätzen.

Heute jage ich mit noch einer weiteren Brackendame. Una eine sehr gut veranlagte Hündin wurde mir von meinem Freund Toni geschenkt.

Die Zucht und die jagdliche Verwendung von Bracken hat auf dem Balkan eine große große Tradition. Es gibt dort viele Rassen von Bracken wie z.B. die Serbische Bracke (FCI Standard 150) die dreifarbige serbische Bracke, , die serbische gelbe Bracke, die Save Bracke, Istrianer Bracke lang und kurzhaarig, Montenegrinischer Gebirgslaufhund und der Barak, der stichelhaarige bosnische Laufhund. Selbstverständlich wurde und wird  genauso auf Schönheit wie auf Leistung gezüchtet. Wobei die jagdliche Eignung jedenfalls im Vordergrund steht.

Ein hervorragender Jagdhund bedeutet auf dem Balkan ein großes Prestige und ist für seinen Besitzer unglaublich wertvoll. Er wird keinesfalls verkauft.  Die Zuchtauslese ist sehr  streng und nur jagdlich brauchbaren Hunden ist ein  langes Leben beschert.

Die Herkunft der Bracken ist nicht ganz klar. Es gibt dazu zwei Hypothesen. Die eine vermutet, dass die Bracken über Griechenland  aus dem Afrikanischen Raum stammen. Die andere These vermutet die Herkunft in der Türkei.

Es gibt auffällige Verwandschaften mit anderen Brackenrassen im europäischen Raum: So sind Serbische Bracke und  der Schillerstövare in Schweden offensichtlich verwandt.

Der bosnische Barak wiederum weist große Ähnlichkeiten mit der Steirischen Rauhaarbracke und dem Griffon Fauve de Bretagne auf.

 

Die Zuchtstätte ist Mitglied im VDH

 

 

Kurzbeschreibung:
Serbische Bracken sind gut bemuskelte Hunde von mittlerer Größe.
Großer Wert wird auf die Zeichnung gelegt. So sollte der schwarze
Sattel ausgeprägt und scharf gezeichnet sein. Genauso die schwarzen Abzeichen beidseitig an den Schläfen. Die kräftige Rute sollte bis zum Sprunggelenk reichen.  Der Körperbau sollte kompakt sein.
Die ausdauernderen Jäger sind oftmals die fast quadratischen Hunde. Serbische Bracken werden für die Jagd auf Hasen, Raubwild und Sauen eingesetzt. Sie verfügen über ein sehr angenehmes  und freundliches
Wesen und sind trotz Ihres Temperaments gut in der Familie zu halten.
Sie sind ausdauernde und beharrliche Jäger und sollten auch nur in
Jägerhände abgegeben werden. Ihr Jagdinstinkt wird sich sonst
sicherlich durchsetzen.  Im Jahre 2006 wurden in Serbien etwa 700
Hunde in das Zuchtbuch eingetragen. Heute dürften es vermutlich etwas weniger sein. Dennoch sind dies Eintragungszahlen, von denen andere
Brackenverbände nur träumen können. So ist die Zuchbasis als ungleich
breiter und auch die Zuchauslese ist auf dem Balkan  rigeroser als bei
uns. So habe ich die Serbischen Bracken als unglaublich robuste und
gesunde Hunde kennengelernt. Brackentypisch sind aber insbesondere
die Hündinnen  sehr sensibel, bei den Rüden habe ich von mehreren
gehört oder Sie auch gesehen, die einen so hohen Spurwillen und eine
solche Ausdauer haben, dass man schon fast von Autismus sprechen
kann. Bei aller Wildschärfe sind die Serbischen Bracken auch tolle
Familienhunde mit einem ruhigen, ausgeglichenen Wesen. Sie sind
selbstbewußt, charakterstark und wesensfest. 
Die Serbischen Bracken verfügen über einen überaus sicheren
Orientierungssinn.